Unter Berücksichtigung des ungeklärten Nachweises für die Existenz
von Kehlen im Jahre 817 n. Chr. (vergl. Kehlen) muss Brochenzell als
der älteste Wohnplatz innerhalb des Gemeindegebietes von Meckenbeuren angesehen
werden. In einer am 1. April 861 in der Kaiserpfalz zu Frankfurt am Main von
König Ludwig dem Deutschen ausgestellten Urkunde über den Gütertausch
zwischen Graf Konrad vom Linz- und Argengau und dem Kloster St. Gallen wird die
Existenz Brochenzells erstmals belegt. Zwar wird der Name Brochenzell selbst
nicht in dem Schriftstück genannt; es ist aber nachgewiesen, dass es sich bei
Eigileswilare (Eigelsweiler) um die frühere Bezeichnung des Ortes
handelt. Nach dieser Urkunde erhielt das Kloster St. Gallen im Tausch linzgauische
Besitzungen in Eigelsweiler (mit Kirche) und in Foraste (Forst) sowie
ein gerodetes Landstück, das zwischen Eigelsweiler, Forst und Rotinbähe
(Rötenbach) im Argengau lag.| St. Petrus | Joseph Fromlert, Mesner |
| St. Paulus | Johann Brig |
| St. Andreas | Georg Buechner |
| St. Jacobus | Joseph Bärcks |
| St. Johann | Jacob Entringer |
| St. Thomas | Johann Ganther |
| St. Jacob minor | Christian Kreuzer |
| St. Philippus | Hans Jerg Kreuzer, Ammann |
| St. Bartholomäus | Andreas Lanz |
| St. Mathäus | Baptist Rauch |
| St. Simon | Andreas Ruess |
| St. Thaddäus | Martin Sauter |
| St. Mathias | Joseph Schneider |
| St. Sebastian | Das Schlossgut, Jerg Kreuzer |
| St. Franziskus | Joseph Buecher |